Politische Schwerpunkte

Gemeinsam mit der Bevölkerung!

Für die Freie Bürgerpartei ist die Bevölkerung der direkte Auftragsgeber für unsere politische Arbeit. Unsere Themen und Schwerpunkte wurden und werden in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung erarbeitet und kontinuirlich den aktuellen Gegebenheiten angepasst – dies unterscheidet uns von anderen, denn für die FBP steht nur eines im Vordergrund – die Bevölkerung. Unsere Schwerpunktthemen umfassen alle Bereiche des Lebens und wir stehen für einen Weg der konservativ, patriotischen bürgerlichen Mitte. Politik von Bürgern, für Bürger ist unser Credo und es ist unser Ziel einen neuen politischen Weg zu gehen und der Bevölkerung wieder eine Stimme zu geben!



Soziale Gerechtigkeit

Das Leben in Österreich ist im Vergleich zu den Löhnen faktisch zu teuer geworden. Lebenserhaltungskosten, Mietpreise, als auch die kleinen Dinge des Alltags werden zu den großen Lasten der Bürger.

Soziale Gerechtigkeit bedeutet für uns, dass die Arbeitnehmer für harte Arbeit, gerecht entlohnt werden und die Betriebe im Gegenzug staatliche Vergünstigungen erfahren müssen. Dies ist auch dahingehend wichtig, um unser Land als Wirtschaftsstandort zu sichern!

Unsere Ziele sind daher:

  • gerechte Entlohnung
  • Entlastung der Arbeitnehmer
  • Entlastung der Betriebe
  • Mietpreisregulierung
  • Regulierende Maßnahmen im Bereich der Lebenserhaltung
  • Wer Arbeitet darf nicht der Dumme sein


Lebensqualität sicherstellen

Wir können uns glücklich schätzen, in einem Land wie Österreich leben zu dürfen. Dies sollte allerdings nicht als Selbstverständlichkeit hingenommen werden, da es gilt diese Lebensqualität nachhaltig sicherzustellen. 

Zum Erhalt dieser gehört auch die Wahrung unserer Traditionen, unserer Werte, und unserer Tugenden, welche Österreich weltweit zu einer Hochburg von Kunst und Kultur gemacht haben. Unser wertvollstes Gut ist jedoch unsere Natur, welche in ihrer Vielfalt und Schönheit bewahrt werden muss, um dies zu erreichen, setzen wir nicht auf eine Politik der Verbote oder der Klimahysterie, sondern auf eine des Fingerspitzengefühls zwischen Mensch und Natur.

Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass unsere Wirtschaft und somit unsere Arbeitsplätze auf die  Gegebenheiten, welche das Land und die Politik vorgibt angewiesen sind und die Politik die Wirtschaft nicht durch Bürokratismus und Auflagen zur Abwanderung zwingen darf!

Zu einer hohen Lebensqualität zählt aber auch die Sicherheit. Diese ist ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen und muss durch den Staat und somit auch durch die Politik gewährleistet werden. Unkontrollierte Migration ist in den letzten Jahren einer jener Faktoren, welche zum Sinken dieses Sicherheitsgefühls beigetragen haben – hier gilt es Klarheit zu schaffen und vehement durchzugreifen!


Arbeit  und Wirtschaft

Als Partei der Bürgerschaft und der Arbeiterschaft, steht für uns auch diese Bevölkerungsgruppe im Vordergrund. Arbeit muss wieder eine gerechte Entlohnung erfahren und die Finanzlast nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen werden. 

Für uns steht als erster Schritt ganz klar eine steuerliche Entlastung der Arbeitnehmer und der Familien im Vordergrund. Weiters müssen auch die Unternehmen als Arbeitgeber durch den Staat Entlastung erfahren, da aktuell die Steuerlast, als auch die durch Lohnnebenkosten verursachten Kosten für Unternehmen erdrückend sind und manches Unternehmen ins benachbarte Ausland abwandert.

Die Schaffung neuer Arbeitsplätze kann nur durch Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich erfolgen und durch eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Fachleuten. Betriebe müssen jegliche Unterstützung erfahren, wenn sie Arbeitsplätze bieten und somit wichtiger Faktor unserer Wirtschaft sind. Gerade die KMU`s sind ein oft unterschätztes aber unendlich wichtiges Bindeglied im wirtschaftlichen Gefüge unseres Landes  – diese gilt es zu fördern und zu schützen!



Infrastruktur / Mobilität / Verkehr

In unserer schnelllebigen Zeit sind eine gut ausgebaute Infrastruktur, die Mobilität, als auch der Verkehr Thematiken, welche in der Politik eine stetige Weiterentwicklung fordern. Die Infrastruktur im Bereich der Versorgung ist auch ein wesentlicher Faktor der Lebensqualität und durch das Wachstum der Bevölkerung und der Wirtschaft ist es unumgänglich auch die Infrastruktur kontinuirlich den Erfordernissen anzugleichen ist von höchster Wichtigkeit.

Der öffentliche Verkehr darf nicht als Wahlslogan missbraucht werden und die Autofahrer als Inbegriff des Bösen verdammt werden, sondern das öffentliche Netz muss den Erfordernissen der Bürger angepasst werden. (Schichtbetrieb, abgelegene Wohnorte, ect.) Ohne ein Verkehrsnetz, welches optimal ausgebaut ist, wird die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel nicht ausreichen um die Bevölkerung zu erreichen.

Ein wesentlicher Punkt in Sachen Infrastruktur ist natürlich auch das flächendeckende Gesundheitssystem, welches geschaffen werden muss. So muss zum Beispiel Apotheken, Gemeindeärzten usw. die Ansiedlung im ländlichen Raum ermöglicht und attraktiv gemacht werden um dieses Netzwerk kontinuierlich auszubauen. Ebenfalls ist es unumgänglich Pflegepersonal zu gewinnen und schnell auszubilden, was die Schaffung der Pflegelehre in einem ersten Schritt gewährleisten würde!


Umweltschutz 

Unsere Heimat und liegt uns am Herzen, somit auch die Natur, welche uns täglich durch ihre Schönheit in ihren Bann zieht. Diese gilt es zu beschützen, als auch zu wahren.

Aus unserer Sicht muss Umweltschutz immer mit den Interessen und dem Wohle der Bevölkerung einher gehen und so nützt es nichts, wenn die Bevölkerung mit Verboten zum Klimaschutz genötigt wird und andere Nationen, welche die wahren Verursacher des CO2 Ausstoßes sind, weiter das Weltklima nachhaltig schädigen.

Verbote sind nicht der Weg, welcher Veränderung bringt, sondern die Bewusstseinsschaffung und das Verständnis für die Umwelt und Umweltschutz. 

Die Politik ist hier gefordert, eine Infrastruktur zu schaffen, welche es den Menschen schmackhaft und leicht macht auf KFZ zu verzichten und muss die Forschung für nachhaltige Antriebstechnologien forcieren und fördern. Hierfür sehen wir die Wasserstofftechnologie, als nachhaltigste und sauberste Technologie an, welche nicht durch Abbau von Rohmaterialien große Schäden verursacht, wie zum Beispiel die Elektro – Technologie!

Umweltschutz muss auch im Einklang mit der für uns so wichtigen Wirtschaft einhergehen und so muss auch hier der Faktor Mensch in den Vordergrund rücken und wirtschaftsfeindliche, teils nicht nachvollziehbare Auflagen, dem Wohle der Bevölkerung weichen. Hier wäre die Schaffung von Wirtschaftszonen unser Lösungsansatz.


Asyl und Migrations Problem 

Unser Land ist bekannt für ein hohes Maß an Gastfreundschaft, Toleranz und Hilfsbereitschaft. Leider hat sich dies in den vergangenen Jahrzehnten zu einer regelrechte Verklärung im Bereich des Asylwesens und der Zuwanderung gekehrt.

Wer Hilfe braucht, dem soll auch auf bestimmte Zeit Hilfe gewährt werden, jedoch ist unser Sozialsystem falsch aufgebaut, sodass dieses leider sehr oft durch Wirtschaftsflucht ausgenutz wird – hier muss dringend eine Anpassung erfolgen, ebenso wie in der Dauer von Asylverfahren ect. 

Auch der Umgang mit straffällig gewordenen Zuwanderern und Asylanten muss klar dahingehend verändert werden, dass jene, welche unsere Gesetze Missachten, die Konsequenz tragen müssen und ihren Schutzstatus verlieren.

Unsere Traditionen, Werte und die Glaubensbräuche sind fixe Säulen unserer Gesellschaft und somit durch Menschen zu achten, welche bei uns Schutz und Hilfe suchen.

Humanität mit Herz und Verstand!



Direkte Demokratie

Direkte Demokratie ist uns eine Herzensangelegenheit und als Partei der Bürger auch ein wichtiger Inhalt unseres Handelns. Die Bevölkerung muss mehr in die Entscheidungen eingebunden und besser informiert werden. Länder wie die Schweiz leben dies vor. Bürgerentscheide, Volksbefragungen oder ähnliches gehören dort zur politischen Normalität. 

Wir tragen das Wort „Freie“ in unserem Namen und die Freiheit der Willensbildung ist uns von enormer Wichtigkeit. Leider sind die herrschenden Alt- und Großparteien in einem politischen Farbschema gefangen. Der Blick über den eigenen Tellerrand scheint diesen unmöglich zu sein. Wir sehen uns hier als direktes Sprachrohr der Bevölkerung und fordern mehr direkte Demokratie in unserem Land. Demokratie ist wie eine zarte Pflanze, welche gepflegt werden will – wird Demokratie nur alle paar Jahre während des Wahlkampfes gelebt, so stirbt die Pflanze namens Demokratie und weicht dem Unkraut des Totalitären.


Familien fördern und entlasten

Familien sind das Rückgrat unserer Gesellschaft und das Herzstück unseres Landes. Genau deshalb ist es von unsagbarer Wichtigkeit genau diese zu stützen, zu fördern und Sicherheit zu geben. Die hohe finanzielle Belastung, welche auf den Schultern unserer Familien lastet muss eingedämmt werden und auch die Kinderbetreuung muss in unserem Land, als unterstützende Hilfe ausgebaut werden. 

Auch was den Arbeitnehmerschutz anbelangt, müssen Familien, als auch alleinerziehende Elternteile besonderen Schutz und auch besondere Privilegien erfahren, wie zum Beispiel flexible Arbeitszeiten, staatl. Förderung der Kinderbetreuung (unentgeltlich), oder auch die Förderung der Kinderbetreuung durch Familienmitglieder. Familien müssen wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt werden, da sie durch die Erziehung der Kinder einen wesentlichen gesellschaftlichen Dienst leisten. 


Regionalität 

Regionalität und Nachhaltigkeit sind Faktoren unserer Versorgung, welche immer mehr in den Vordergrund rücken. Zu den ökologischen Aspekten und jenen, welche eine gesunde Ernährung auszeichnet kommen natürlich auch wirtschaftliche Aspekte hinzu. Durch die Förderung von Regionalität, wird aktiv, dem Bauernsterben, der Betriebsabwanderung und auch dem Verlust von Arbeitsplätzen entgegengewirkt. Nicht nur in der Lebensmittelbranche, sondern auch im Handwerk und im Bereich der Dienstleistungsunternehmen, ist ein regionales Beziehen von Produkten und Dienstleistungen nachhaltig und von enormer Wichtigkeit. Hier sehen wir dringenden Handlungsbedarf, um dieses Bewusstsein zu schaffen, als auch unsere Landwirte und unternehmen zu entlasten, zu fördern und zu unterstützen.  



Armut / Armutsgefährdung / Altersarmut 

Dieses Thema ist eines der dramatischten, da immer mehr davon betroffen sind. Auch dass die Mittelschicht droht wegzubrechen, ist für eine Gesellschaft nicht nur tragisch, sondern auch bedrohend. Bereits jetzt können viele trotz Arbeit ihren Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten, was zur Verschuldung und in die sogenannte Schuldenfalle führt. Man spricht bei diesem Phänomen von „Working poor“. In Österreich sind ca. 243.000 Menschen von Armut, Armutsgefährdung und damit verbundener sozialer Ausgrenzung betroffen. Diese Zahlen werden nach der Coronakrise noch deutlich steigen, da auch die Arbeitslosenzahlen nicht zurückgehen werden, weil die Arbeitgeber selbst ums nackte Überleben kämpfen und Arbeitsplätze dem Sparstift verständlicherweise zum Opfer fallen. Für uns steht hier klar der Mensch im Mittelpunkt und österreichische Familien und Arbeitnehmer müssen dahingehend abgesichert werden, dass sie die Schwelle zur Armut nicht überschreiten. Dies bedeutet für uns, dass jeder Österreicher/in, der/die erwerbstätig ist oder Beiträge geleistet hat, auch einen Anspruch auf soziale Absicherung haben muss. Wir sprechen hier nicht von den bestehenden staatlichen Hilfen, sondern von einer Neustrukturierung der Hilfen. Diese Hilfen sollen das Grundeinkommen abdecken und ein normales Leben ermöglichen, sollen aber auch ein klares Ablaufdatum haben und nicht Anreiz für Arbeitslosigkeit sein. Ein weiterer Schritt ist die Erhöhung der Familienförderung, kostenlose Kindergärten und Kinderbetreuung, als auch das Recht auf leistbares Wohnen und Leben! Die gesetzliche Anhebung der Mindestlöhne, aber auch im selben Zuge eine steuerliche Entlastung der Arbeitgeber ist eine unumgängliche Maßnahme! Altersarmut, ist jene Form der Armut, welche es nicht geben darf und wo der Staat kompromisslos helfen muss, um eine menschenwürdiges Leben im Alter zu ermöglichen! Generell muss, um den Wirtschaftsstandort Österreich zu sichern, ein Steuer- und Lohnnebenkostensystem geschaffen werden, welches den Arbeitgebern ermöglicht Arbeitsplätze zu schaffen ohne mit Steuern und Lohnnebenkosten dafür bestraft zu werden! Familien fördern, Arbeitsplätze schaffen und erhalten, Betriebe stärken, eine wirkliche Absicherung schaffen und Steuersystem erneuern – für die Bürger, für die Wirtschaft, gegen Armut! 


Tierschutz

Tierschutz darf nicht nur als billige PR Masche verwendet werden, sondern sollte alleine schon aus ethischen Beweggründen ein zentrales Thema sein. Für uns steht der Tierschutz in direktem Zusammenhang mit Regionalität, denn Tierleid entsteht nicht nur bei schlechter Haltung, sondern auch bei leidvollen Tiertransporten über weite Strecken und lange Zeiten. Die Hauptursache für Tierleid, ist die Massentierhaltung, welche das Tierleid mutwillig in Kauf nimmt, um billig und in großen Massen produzieren zu können. Für uns steht hier eine Bewußtseinsschaffung bei den Konsumenten im Vordergrund, welche die Ablehnung von solchen Produkten mit sich bringen soll. Kastrationen bei Ferkeln ohne Betäubung, das Schreddern männlicher Küken, das Enthornen von Rindern, Schafen, Ziegen, ect. sollte der Gesetzgeber verbieten, da dies alles Tierqualen sind, welche industriellen Ursprung haben und nur Leid und Schaden anrichten. Österreich sollte in Sachen Tierschutz, Landwirtschaft, als auch bei der traditionellen Bewirtschaftung von Böden, Vorreiter werden und sich nicht dem Industriediktat der EU beugen. Es gibt das Sprichwort: „Sage mir, wie du mit Tieren umgehst und ich sage dir wer du bist!“ – wenn man betrachtet, wie mit Tieren in unserer Gesellschaft umgegangen wird, so ist dies für ein Land wie Österreich beschämend! Wir sprechen uns auch ganz klar für ein Verbot des betäubungslosen Schlachtens (Schächten) aus, da dies nicht unserem Denken in Sachen Tierschutz und Kultur entspricht. Wenn manche Kulturkreise diese Forderung, nach einem Schächtverbot, als Anschlag auf ihre Brauchtümer oder ihren Glauben empfinden, so sagen wir klar, dass wir es als Anschlag auf unsere Werte, unsere Kultur und unser Denken, denn Tierleid sollte der Vergangenheit angehören. 

Verteidigung

Die militärische Landesverteidigung wurde über Jahrzehnte stiefmütterlich durch die verschiedensten Regierungen behandelt, was dazu führte, dass unser Bundesheer langsam ausgeblutet ist und nun seinen in der Verfassung niedergeschriebenen Aufgaben nicht mehr nachkommen kann und teilweise nicht mehr einsatzfähig ist. Dies zeigt sich am deutlichsten im Fuhrpark, welcher einer Armee der 1970er entspricht und viele Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit sind.

Auch um den Katastrophenschutz gewährleisten zu können, benötigen unsere Soldaten und Soldatinnen eine Ausrüstung, welche den heutigen Standards entspricht und die Einsatzfähigkeit für alle Aufgaben sicherstellt. Wir sehen in der Modernisierung des Bundesheeres auch eine Möglichkeit, heimischen Unternehmen Aufträge zu verschaffen, welche gerade jetzt und nach Covid-19 von enormer wirtschaftlicher Wichtigkeit sind. Weiters ist es der falsche Sparansatz, wenn Kasernen geschlossen werden, denn Kasernen und Garnisonen bedeuten auch wichtige Arbeitsplätze für die jeweilige Region, als auch den Schutz und schnelle Hilfe im Ernst- und/oder Katastrophenfall.

Ein weiterer Faktor, welcher stets vernachlässigt wurde ist der Faktor Mensch und so verwundert es nicht, dass Kadermangel und Nachwuchsprobleme zur Nicht-Einsatzbereitschaft des ÖBH beitragen. Unsere Soldaten/innen haben eine faire Besoldung verdient, welche es ihnen ermöglicht ein Leben zu führen, welches nicht durch Armutsgefährdung geprägt ist.

Die zweite Schiene unseres Heeres und eine wesentliche Säule der Landesverteidigung stellt die Miliz dar und auch bei ihr ist die Situation als besorgniserregend zu bezeichnen, da bei der Miliz noch mehr gespart wurde und von einem regelrechten „Kaputtsparen“ gesprochen werden muss. Es ist die logische Schlussfolgerung, dass die Defizite und Versäumnisse vergangener, als auch der jetzigen Regierung nicht schlagartig ausgeglichen werden können, jedoch ist es um die verfassungsrechtlichen Aufgaben des Bundesheeres wieder erfüllen zu können, notwendig das Wehrbudget erheblich anzuheben. Im Jahr 2019 betrug das Budget 2,9 Mrd. Euro – um kontinuierlich die Einsatzfähigkeit wieder herzustellen ist es in unseren Augen notwendig dieses Budget um mind. 1 Mrd. Euro jährlich aufzustocken.


Bildung und Beschäftigung

Im Alltag spiegelt sich immer mehr, dass unser Bildungssystem nicht mehr jene Qualität, wie in der Vergangenheit besitzt. Dies hat mehrere Gründe, wie zum Beispiel der seit Jahren vorherrschende Lehrermangel, als auch die Feldversuche, welche manche Fraktion im Bereich der Integration vollzieht.

Der Lehrermangel ist auch eine Folge des Todsparens, welches Jahrelang verübt wird und es ist keinem Maturanten zu verübeln, wenn er/sie sich in eine Richtung orientiert, welche aus finanzieller Sicht deutlich lukrativer ist, denn der Beruf des Lehrers/Lehrerin. Auch die immer größer werdende Belastung des Lehrkörpers, durch eine gesellschaftliche und verhaltenstechnische Veränderung der Schüler wird oft heruntergespielt und durch die Politik ignoriert.

Auch die mangelnde Integration, bzw. der mangelnde Integrationswille von Menschen mit Migrationshintergrund senkt die Lernqualität in den Klassen und hemmt durch das Nichtverständnis von jener Schülergruppe, jene deren Muttersprache Deutsch ist und welche dem Unterricht grundsätzlich folgen könnten. Es ist unserer Meinung nach zwingend notwendig hier Vorbereitungsklassen zu schaffen, welche zuerst das sprachliche Fundament schaffen, um dem Unterricht ohne Barriere folgen zu können. Diese Sprachvorschulklassen, sehen wir als Muss und nicht als Freiwilligkeit an. Eltern, welche dieses ablehnen sollten in unseren Augen auch keine Förderungen mehr erhalten, da ihnen das Wohl des Kindes offensichtlich nicht am Herzen liegt.

Der Lehrstoff sollte und muss auch wieder dahingehend verändert werden, dass eine solide Wissensbasis geschaffen werden kann – im Moment wird viel gefordert, jedoch kaum etwas bleibt in den Köpfen der Schüler hängen, auf Grund der Flut an Informationen.

Diese Bildungsbasis, welche wir anstreben, macht es in weiterer Folge den Jugendlichen auch leichter in der Privatwirtschaft eine Lehrstelle zu finden und zu bestehen oder in weiterführenden Schulen erfolgreich zu sein. Generell muss bereits in den Volks- und Mittelschulen begonnen werden eine solide Bildungsbasis zu schaffen, um den weiteren beruflichen Lebensweg zu sichern. Die Lehrberufe in Österreich bzw. das duale Ausbildungssystem (Berufsschule / Betrieb), ist bewährt und sollte beibehalten werden, nicht wie manche Fraktionen fordern komplett auf den Kopf gestellt werden. Für schwächere Lehrlinge / Schüler müssen Möglichkeiten geschaffen werden eine Berufsausbildung machen zu können, welche mit einem Abschluss endet – diese Lehrstellen müssen durch den Staat unterstützt werden um den Betrieben unter die Arme zu greifen. Wir fordern in diesem Bereich ein weitreichendes Bonus System, welches den Betrieben einen Anreiz bieten soll Lehrlinge auszubilden und als Facharbeiter zu übernehmen.

Bildung ist der wichtigste und erste Schritt, um Arbeitslosigkeit vorzubeugen!

Frauenpolitik & Gleichberechtigung

Für uns ist es wichtig, dass allen Bereiche der Gesellschaft in Harmonie und gleichberechtigt ineinandergreifen. Frauen sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, erleiden aber Nachteile. Diese Nachteile sind nicht nur in der Arbeitswelt und ungleicher Bezahlung zu finden, sondern auch in Anrechnungszeiten für die Erziehung der Kinder. Hier fordern wir eine absolute Gleichstellung in allen Bereichen des Lebens.

Die Leistung der Frauen, als Mütter muss auch einen finanziellen Wert erlangen und so fordern wir zusätzlich zu der Karenz eine Mutterentschädigung, welche eine Entlohnung für die Erziehungsarbeit darstellt und Alleinerziehende Mütter entlastet und unabhängiger macht. Diese Mutterentschädigung soll die Differenz zwischen der Karenz und einem Mindestlohn in der Höhe von € 1300 betragen.

Frauen müssen auch mehr Schutz erfahren, denn sie sind immer wieder Opfer von Gewalt oder Sexualdelikten, welche im Zuge der Migration in den vergangenen Jahren immer rapider angestiegen sind. Hier müssen die Gesetze dahingehend abgeändert werden, dass Sexualdelikte mit härtesten Strafen belegt werden und Täter bereits im Vorfeld bestraft werden können, noch bevor es zu Gewalttaten kommt. Die jetzige Gesetzeslage ist eher als Softbestrafung zu bezeichnen, denn einer Strafe mit abschreckender Wirkung.

Wir stehen hinter und zu den österreichischen Frauen und Arbeiterinnen und kämpfen für soziale Gerechtigkeit für diese.

Integration

Nicht nur der Terroranschlag von Wien am 02.11.20 hat gezeigt, dass die Integrationspolitik in den vergangenen Jahren komplett versagt hat und Falsche Toleranz dazu geführt hat, dass Österreicher/innen fremd im eigenen Land sind. Integration ist der Wille eines Menschen, der in ein fremdes Land auswandert, sich in die neue Gesellschaft einzubringen, sich den Gegebenheiten anzupassen, die Gesetze zu achten, Traditionen und religiöse Prägung zu achten und zu respektieren und die Landessprache zu erlernen.

Leider wurde Integration in den vergangenen Jahren nicht eingefordert, was dazu führte das nicht Migranten und Flüchtlinge integrieren mussten, sondern die österreichische Bevölkerung sich an die Gäste anpassen musste. Diesen Weg lehnen wir dezidiert ab und fordern eine konsequente Integrationspolitik, welche unsere Werte, Traditionen, Gesetze und unsere Bevölkerung, davor schützt fremd im eigenen Land zu sein.

Es kann nicht sein, dass Bürger/innen in die rechte Ecke gedrängt werden, wenn sie fordern, dass sich Fremde zu integrieren haben. Auch das Frauenbild gerade der muslimischen Flüchtlinge entspricht nicht den Werten unseres Landes und so führt falsche Toleranz auch in diesem Bereich vermehrt zu Sexualstraftaten, welche durch Zugehörige aus der Gruppe der Flüchtlinge und Migranten stammen, begangen werden. Es muss im Bereich der Migration auch eine Nulltoleranz bei straffälligen Asylwerbern und Migranten geben – Harte Strafe und nach Verbüßung sofortige Abschiebung ohne Rückkehrrecht.

Integration beginnt bereits im Kindesalter und so fordern wir Integrationsklassen, welche Kinder mit Migrationshintergrund gesondert betreuen um eine Basis im Bereich der Sprache zu schaffen. Weiters soll auch jungen Migranten das Bewusstsein geschaffen werden, was für Gesetze und Werte in unserem Land Gültigkeit haben. Integration ist für Fremde keine Freiwilligkeit, sondern ist ein Muss für jeden/jede, welche in Österreich leben will.